Bereits 2019 begannen die ersten Planungen für eine komplett neue Website. Schnell wurde klar: Warum sollte jeder Ort das Rad neu erfinden? Gemeinsam mit dem Chiemgau Tourismus und weiteren Orten entstand deshalb die Idee eines gemeinsamen technischen Fundaments – eines sogenannten Frameworks. Reit im Winkl war mit wenigen anderen „Mutigen“ 2021 bei den ersten Destinationen dabei, die damit online gingen. Inzwischen arbeiten zahlreiche Orte im Chiemgau auf derselben technischen Basis zusammen.
Das Besondere daran: Jeder Ort bleibt einzigartig. Eigene Farben, eigene Geschichten, eigene Bilder, eigene URL. Gleichzeitig profitieren alle von einer gemeinsamen Datenbank, gemeinsamen Weiterentwicklungen und einem intensiven Wissensaustausch. Öffnungszeiten, Veranstaltungen, Wanderungen oder Sehenswürdigkeiten können unkompliziert miteinander verknüpft werden. Das spart Zeit, erhöht die Datenqualität und reduziert langfristig Kosten.
Doch die digitale Welt dreht sich weiter – und zwar schneller denn je.
Während Suchmaschinen früher Besucher auf unsere Website geschickt haben, beantworten KI-Systeme viele Fragen inzwischen direkt selbst. Wer heute fragt: „Welche Familienwanderung eignet sich in Reit im Winkl mit Kinderwagen?" bekommt die Antwort oft, ohne überhaupt eine Website aufzurufen. Genau deshalb verändern sich die Spielregeln.
Ein neues Schlagwort heißt Generative Engine Optimization (GEO). Dahinter steckt die Aufgabe, Inhalte so aufzubereiten, dass sie von KI-Systemen gefunden, verstanden und richtig eingeordnet werden. Dafür werden unsere Daten derzeit bis ins kleinste Detail strukturiert, verschlagwortet und thematisch geclustert. Ziel ist es, künftig nicht nur bei Google sichtbar zu sein, sondern auch dort, wo Gäste ihre Fragen morgen stellen werden. Seid mal ehrlich: wer von euch promptet denn mittlerweile schon ChatGPT, wenn es um die eigene Urlaubsplanung geht oder darum, das beste Restaurant in einer unbekannten Stadt ausfindig zu machen?