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Veröffentlicht am 17. April 2026

Playlist kann jeder – Reit im Winkl kann mehr

Musik unterhält, beruhigt, bildet, bringt uns in Bewegung und vermittelt Emotionen, wie auch Informationen. Sie ist seit Jahrhunderten ein Ausdruck unserer Identität und Tradition. Jeder von uns konsumiert sie. Mal mehr, mal weniger bewusst. Mal lauter, mal leiser. 

Einige Musiker und Künstler aus Reit im Winkl sind bereits in unserem Hörwinkl Podcast nachzuhören und geben persönliche Hintergrundinfos zu ihrem Werdegang. Und nun wird’s üppig und interessant. Denn während man andernorts noch diskutiert, ob man zur musikalischen Untermalung lieber die ewig gleiche Playlist über Spotify laufen lässt, hat Reit im Winkl längst geliefert.

Da wären zum Beispiel die Band Jonoi – jung und frech, alles andere als kommerziell. Oder Martin Wilhelm, der mit Brandig und Sauerkirsch zeigt, dass Dialekt und rockige Evergreens ziemlich gut zusammenpassen können. Die Bergfexn rund um Günter Dirnhofer sowieso – ein Phänomen für sich. Ganz zu schweigen von der Musikkapelle, die in Reit im Winkl nicht Beiwerk ist, sondern Rückgrat. Und ja, auch Maria Hellwig gehört dazu – lange bevor Taylor Swift den internationalen Musikmarkt erobert hat und sich heute lasziv auf der Bühne räkelt, um Teenager Herzen höher schlagen zu lassen, ist sie mit Franz Schlechter einfach raus in die Welt und hat Reit im Winkl mitgenommen. Kurz gesagt: Export können wir. Musikalisch sogar ziemlich gut.*

Umso erstaunlicher ist es, wenn man parallel dazu das Gefühl bekommt, dass man sich manchmal an Dingen abarbeitet, die im Kern des Ortes wohl nicht erfasst werden. Gelbe Schilder, die irgendwo in der Landschaft stehen und so wirken, als wären sie Deko für eine Schnitzeljagd? Ein Kunstprojekt? Ein Orientierungssystem? Man könnte fast meinen, wir hätten vergessen, dass dieser Ort seine stärkste Wirkung ganz ohne Ausrufezeichen entfaltet. Ohne Pfeile. Ohne „Hier bitte stehen bleiben und fühlen“-Anleitung. Reit im Winkl war nie laut, nie schrill – und genau darin lag immer seine Kraft. Vielleicht geht es bei dem Ohren-Auf Spaziergang aber gar nicht darum, immer noch eine Idee obendrauf zu setzen oder mit gelben Schildern zu arbeiten. Vielleicht geht es vielmehr darum, wieder genauer hinzuhören. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn der Blick zur Nebensache wird und das Ohr übernimmt. Genau da setzt der „Ohren auf“-Weg an. Und plötzlich wird aus all dem Konzeptuellen etwas sehr Konkretes. 

Beim Ohren-Auf Spaziergang geht’s ums Hören. Den eigenen Schritt im Kies. Das leise Rascheln im Wald. Geräusche aus der Umgebung, Vogelgezwitscher von links und Wasserplätschern von rechts, vielleicht ein Echo, oder aber nur Stille. Und vielleicht ist genau das die eigentliche Stärke dieses Projekts. Dass es nichts übertönt, sondern Raum lässt. Raum für das, was Reit im Winkl ohnehin ausmacht. Was das wohl ist? (Antworten gerne direkt an die TI!)

Dass Musik und Töne in Reit im Winkl also mehr sind als ein nettes Rahmenprogramm, dürfte inzwischen klar sein. Sie sind Teil der kulturellen DNA – egal ob musikalische Events, Konzerte, Podcast Serien oder der Ohren-Auf Spaziergang. Und genau deshalb ist es auch folgerichtig, dass es in diesem Jahr eine große Werbekampagne dazu gibt – gemeinsam mit dem BayTM. Hier findet ihr nochmal alle wichtigen Werbemaßnahmen rund ums Thema Musik, die wir für dieses Jahr geplant haben.

„Bayern geHÖRT erlebt. 365 Tage im Jahr.“ Das ist das Motto der langfristig angelegten Marketing Kampagne der Bayern Tourismus Marketing GmbH. Die BayTM rückt ab März 2026 das Thema „Musik und Tanz“ als emotionales Reiseerlebnis in den Mittelpunkt der Kommunikation und zeigt Bayern als ganzjähriges, buntes Festival für alle Sinne.

„Denn Urlaub in Bayern ist mehr als Erholung – es ist wie der Besuch eines Festivals, der verbindet, berührt und bleibt. Wer einmal dabei war, trägt den Rhythmus Bayerns noch lange in sich. Ob bei traditionellen Volks- und Weinfesten, bei Almabtrieben und Perchtenläufen, bei Wirtshausmusik oder Konzerten junger bayerischer Künstler: Ob Gast oder Einheimischer – überall lädt Bayern dazu ein, gemeinsam zu feiern, ins Gespräch zu kommen und sich vom ganz besonderen Lebensgefühl mitreißen zu lassen – und das 365 Tage im Jahr.“

Wir beteiligen uns mit einem redaktionellen Werbespecial an der Kampagne. 3 Monate lang werden musikalische Events des kommenden Sommers beworben, wie das Musikfest anlässlich des Jubiläums der Musikkapelle oder das „Musik und Kultur“ Programm (mehr Infos: https://www.365festival.bayern/).

Also: Ohren auf und bis bald auf einer musikalischen oder tonalen Veranstaltung!

 

*Wer sich selber ein Bild machen will: Ab Mitte Mai läuft wieder das Programm „Musik und Kultur“ mit Bands aus der Region in unseren Gaststätten. Dank großzügiger Sponsoren gilt für die Gäste Eintritt frei.

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