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Blick auf Reit im Winkl im Frühling
© Stockklauser

Projekte zur Ortsentwicklung

Das Leben in Reit im Winkl lebenswerter und sicherer machen, Natur und Berge alleine reichen da nicht immer aus. Neben vielen kleinen Ideen und Verbesserungen sind es manchmal auch große Projekte, die die Gemeinde über längere Zeiträume angeht, um das Leben der Bürgerinnen und Bürger zu erleichtern.

Derzeit stehen zwei große Projekte im Mittelpunkt: der Hochwasserschutz und ISEK, das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept.

Projekt Hochwasserschutz

Der Schutz vor hundertjährlichem Hochwasser gehört zu den dringendsten Projekten, um die sich die Gemeinde Reit im Winkl derzeit zu kümmern hat. Weit fortgeschritten sind sowohl der Hochwasserschutz am Pötschgraben als auch am Hausbach.

Planung und Ausführung liegen bei beiden Projekten beim Wasserwirtschaftsamt Traunstein.

 

Hochwasserschutz Hausbach

Gesamtkosten: 7,7 Mio € – Anteil Gemeinde: ca. 22 %

Frühere Hochwasser wie im Jahr 2005 haben gezeigt, dass das gemauerte Trapezgerinne am Hausbach, das im Ortszentrum zum Teil durch Straßen und Häuser überbaut ist, bei großen Wassermengen nicht ausreicht. Voraussichtliches Projektende ist 2022.

Details, Fotos und Lagepläne finden Sie auf der Website des Wasserwirtschaftsamtes.

 

Hochwasserschutz Pötschgraben

Gesamtkosten: 1,12 Mio € – Anteil Gemeinde: 30%

Der Ortsteil Entfelden sowie die Bundesstraße B305 wären bei starkem Hochwasser gefährdet, da die bestehenden Verrohrungen in den Ortsteilen Entfelden, Pötschbichl und Groissenbach nicht leistungsfähig genug wären. Voraussichtliches Projektende ist 2021.

Details, Fotos und Lagepläne finden Sie auf der Website des Wasserwirtschaftsamtes.

 

Aktuell: Bauablauf im Hausbachweg

Wie bereits berichtet errichtet der Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Traunstein derzeit den Hochwasserschutz am Hausbach. Ziel ist für die Gemeinde Reit im Winkl einen Schutz vor einem einhundertjährlichen Hochwasserereignis zu erreichen.

Dazu sollen im September dieses Jahres die Bauarbeiten im Hausbachweg mit der Verlegung des Hochwasserkanals fortgesetzt werden.

Auf Grund der andauernden Kontaktbeschränkungen durch die Corona-Pandemie ist es leider nicht möglich eine Anliegerversammlung zur Information der Anwohner und Eigentümer im Hausbachweg und näherem Umfeld durchzuführen. Wir versuchen Sie daher auf diesem Weg möglichst umfassend zu informieren.

Durch den frühen Baustart in diesem Jahr konnte, wie im fertiggestellten Abschnitt zwischen der Tiroler Straße und der Ahornstraße, der Hochwasserentlastungskanal ein gutes Stück weiter in Richtung Birnbacher Straße gebaut und gleichzeitig dazu das bestehende Hausbachgerinne saniert und erneuert werden.

Aktuell wurde bereits mit den Arbeiten im Kreuzungsbereich der Birnbacher Straße und Hausbachweg begonnen. In diesem Bereich wird ein Aufteilungsbauwerk errichtet, welches die ankommende Wassermenge aus dem Hochwasserkanal im Hausbachweg auf das offene Hausbachgerinne und den unterirdischen Hochwasserentlastungskanal aufteilt.

Den gesamten Text finden Sie hier zum Download.

Download: Bauablauf im Hausbachweg

Blick auf Reit im Winkl
© Stockklauser

Projekt ISEK - Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept

Ziel des ISEK ist eine „Weichenstellung für die zukünftige Entwicklung von Reit im Winkl“.

Es soll eine Vision für die Zukunft aufzeigen, die sich individuell an die Bedürfnisse und Qualitäten von Reit im Winkl anpasst und diese stärkt. Der Fokus liegt dabei auf der „Gemeinde als Standort für Wohnen, Leben und Versorgung, Verkehr und Mobilität" sowie der „Gemeinde als Standort für Wirtschaft, Gewerbe, Tourismus, Freizeit und Naherholung“.

Das gesamte Projekt besteht aus verschiedenen Workshops, bei denen Ideen aus der Bevölkerung eingeholt und diskutiert werden, Workshops mit dem Gemeinderat, Fachforen, die die Sicht des Planungsteams mit der Sicht örtlicher Expert:innen vergleicht, Stärken-Schwächen-Analysen und anderen Veranstaltungen.

Die Durchführung der Veranstaltungen und die Erstellung des Entwicklungskonzepts verantwortet das Büro Schirmer Architekten + Stadtplaner GmbH aus Würzburg.

Am Ende des Prozesses wird ein Handlungsleitfaden für die nächsten 10 bis 15 Jahre veröffentlicht, der Voraussetzung bzw. Grundlage für die Förderung von Maßnahmen im Ortskern ist.

 

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