Aktuelles
Aktuelle Informationen

Alles Wichtige für Ihren Urlaub, kurz, knapp und aktuell.

Mehr
Annakapelle auf der Hemmersuppenalm
© Stockklauser

Neues aus Reit im Winkl

Der Impfbus kommt nach Reit im Winkl

Impfquote steigern - Freizeit sichern - Der Impfbus kommt nach Reit im Winkl

Unbürokratisch, bequem, vor Ort – am Sonntag, 30.10.22 von 10 bis 16 Uhr kann sich jeder vor dem Festsaal impfen lassen, egal ob Erst-, Zweit- oder Drittimpfung. Der Impfbus stellt neben den Arztpraxen ein weiteres Angebot dar, sich den Impfschutz zu sichern. Nur der Personalausweis und wenn möglich der Impfausweis sind erforderlich - es ist keine Terminvereinbarung notwendig.

Nutzen Sie die Gelegenheit. Auch unsere Gäste schauen sehr auf die Inzidenzen und machen oft ihren Urlaub davon abhängig. Zudem werden andere Personen geschützt, die sich selbst nicht impfen lassen können. Das sind momentan auch die Kleinkinder. Außerdem trägt es dazu bei, dass in den Krankenhäusern wieder das Routineprogramm zum Wohle aller Patienten laufen kann.  

 

Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung über kurzfristig wirksame Maßnahmen (Kurzfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung – EnSikuMaV)

Die vorliegende Verordnung der Bundesregierung regelt Maßnahmen zur Energieeinsparung im Gebäudebereich
für einen Zeitraum von sechs Monaten vom 1. September 2022 bis zum 28. Februar 2023.

Besonders möchten wir auf den § 11 hinweisen, der die Nutzungseinschränkung beleuchteter Werbeanlagen regelt, d.h.

der Betrieb beleuchteter oder lichtemittierender Werbeanlagen ist von 22 Uhr bis 16 Uhr des Folgetages untersagt.

Wir bitten um Beachtung.

 

Informationen für Haus- und Wohnungseigentümer im Sanierungsgebiet „Ortskern Reit im Winkl“ - Kommunales Förderprogramm

 

Lieber Bürgerinnen und Bürger,

die Ergebnisse des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) sind in einen ausführlichen Projekt- und Maßnahmenkatalog mit dem Schwerpunkt im Ortskern zusammengefasst worden.

Der letzte Baustein des ISEK war der Erlass der Sanierungssatzung im Mai 2022.

 

Nähere Informationen für Haus- und Wohnungseigentümer im Sanierungsgebiet - Kommunales Förderprogramm - erfahren Sie in der Rubrik Bauen und Wohnen

Tag der offenen Tür in der „Inobhutnahme Forsthaus“

Viele Besucher kamen zum Tag der offenen Tür der „Inobhutnahme Forsthaus“ an der Weitseestraße und waren voll des Lobes über die gelungenen Umbaumaßnahmen und die liebevolle Einrichtung und Ausstattung im ehemaligen Forsthaus. Pfarrer Peter Bergmaier vom Pfarrverband Oberes Achental und Pfarrer Rainer Maier von der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Marquartstein segneten das Haus und die Räume.
Pfarrer Bergmaier zitierte in seiner Begrüßung aus Wunschzetteln an das Weihnachtspostamt Himmelstadt. Ihn bewege die Not der Kinder und Jugendlichen, die abhängig sind von ihrem familiären Umfeld. „Die Eltern können Ihnen manchmal nicht das geben, was sie brauchen, zum Beispiel wenn sie selbst in einer Krise stecken“, sagte der Geistliche. Dann sei es wichtig, dass es einen Schutzraum gebe mit einfühlsamen, engagierten Mitarbeitern.
„Dieses Haus ist ein Schutzraum, der helfen kann, einen Weg der Heilung zu finden, einen Weg, Kind zu sein, zu wachsen und zu reifen“, stellte Pfarrer Rainer Maier fest. „Hier in der Inobhutnahmestelle sind Sie als Mitarbeiterinnen für Kinder da, wenn ihre Familien die Fürsorge nicht leisten können. Sie geben ihnen einen geschützten Raum, einen Ort, wo sie mit ihren Bedürfnissen vorkommen dürfen. Hier werden sie ernst genommen.“ Weiter wies Pfarrer Maier auf ein Jesus-Wort an seine Jünger hin: „Wer dieses Kind aufnimmt und sich dabei auf mich beruft, der nimmt mich auf.“
Einrichtungsleiterin Ulrike Duda und ihre Mitarbeiter zeigten durch die Räume, gaben Auskunft über deren Funktion und beantworteten viele Fragen. Bei heißen Getränken und Plätzchen gab es auch vor dem Haus viele angeregte Gespräche.
Ulrike Duda hatte vor kurzem das seit 13 Jahren leerstehende alte Forsthaus in Reit im Winkl von den Bayerischen Staatsforsten erworben. Nach mehrmonatiger Umbauphase ist die neue Inobhutnahmestelle dort jetzt fertiggestellt, und die ersten Kinder und Jugendlichen werden im Laufe der nächsten Wochen einziehen. Gemeinsam mit der „Inobhutnahme Litzelau“ in Oberwössen bildet die Reit im Winkler „Inobhutnahme Forsthaus“ die „Schutzräume Duda“.
Seit 2016 haben etwa 300 Kinder in der Litzelau eine vorübergehende Bleibe von bis zu drei Monaten gefunden. Sie stammen aus den Landkreisen Traunstein, Berchtesgadener Land, Rosenheim, Altötting, Mühldorf oder München und mussten aufgrund von seelischer oder körperlicher Gewalt, Vernachlässigung oder Missbrauch sofort aus ihren Familien geholt werden.
Einrichtungsleiterin Ulrike Duda und ihr Team sind mit ihrer Inobhutnahme bayernweit einzigartig und stolz auf ihr besonderes Konzept, mit dem sie deutlich mehr pädagogische und psychologische Hilfestellung für die teilweise traumatisierten Kinder und Jugendlichen leisten können als andere Schutzstellen, bei denen die Schützlinge nur kurzfristig versorgt und dann an feste Wohngruppen weitervermittelt werden.
„Bei uns erhalten die Kinder nicht nur Schutz und Struktur, sondern auch die Liebe und Unterstützung, die ihnen im Elternhaus gefehlt hat“, betonte Ulrike Duda bei der Führung durch die frisch renovierten und eingerichteten Räume. „Es ist uns wichtig, dass die Kinder auf drei schöne Monate bei uns zurückblicken und eine andere Perspektive auf das Leben gewinnen.“
Zehn pädagogische Fachkräfte, ein Psychologe und eine Traumapädagogin beschäftigt die Oberwössnerin momentan. Für die Inobhutnahmestelle in Reit im Winkl werden noch zusätzlich weitere pädagogische und hauswirtschaftliche Fachkräfte gesucht. sh

Baumaßnahmen sind abgeschlossen: »Inobhutnahme Forsthaus« lädt zum Tag der offenen Tür am 17. Dezember 2021

Nach mehrmonatiger Umbauphase ist die Inobhutnahmestelle im ehemaligen Forsthaus fertiggestellt und die ersten Kinder und Jugendlichen werden im Laufe der nächsten Wochen einziehen.
Gemeinsam mit der »Inhobhutname Litzelau« in Oberwössen bildet die Reit im Winkler »Inobhutnahme Forsthaus« die »Schutzräume Duda«. Seit 2016 haben etwa 300 Kinder in der Litzelau eine vorübergehende Bleibe von bis zu drei Monaten gefunden. Sie stammen aus den Landkreisen Traunstein, Berchtesgadener Land, Rosenheim, Altötting, Mühldorf oder München und mussten aufgrund von seelischer oder körperlicher Gewalt, Vernachlässigung oder Missbrauch sofort aus ihren Familien geholt werden.
Einrichtungsleiterin Ulrike Duda und ihr Team sind mit ihrer Inobhutnahmestelle bayernweit einzigartig – und stolz auf ihr besonderes Konzept, mit dem sie deutlich mehr pädagogische und psychologische Hilfestellung für die teilweise traumatisierten Kinder und Jugendlichen leisten können als andere Schutzstellen, bei denen die Schützlinge nur kurzfristig versorgt und dann an feste Wohngruppen weitervermittelt werden.
»Bei uns erhalten die Kinder nicht nur Schutz und Struktur, sondern auch die Liebe und Unterstützung, die ihnen im Elternhaus gefehlt hat«, betont Ulrike Duda. »Es ist uns wichtig, dass die Kinder auf drei schöne Monate bei uns zurückblicken und eine andere Perspektive auf das Leben gewinnen.«
Zehn pädagogische Fachkräfte, ein Psychologe und eine Traumapädagogin beschäftigt die Oberwössnerin momentan. Für die Inobhutnahmestelle in Reit im Winkl werden zusätzlich weitere pädagogische und hauswirtschaftliche Fachkräfte gesucht.
Die »Inobhutnahme Forsthaus« lädt am Freitag, 17. Dezember, von 10 – 17 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Coronabedingt findet im Haus keine Veranstaltung statt, allerdings werden vor dem Forsthaus heiße Getränke und Plätzchen angeboten. Außerdem wird es eine Segnung des Hauses durch den evangelischen und den katholischen Pfarrer geben. Interessierte sind herzlich eingeladen, einen Rundgang durch das Gebäude zu machen. Die Mitarbeiter*innen stehen Ihnen für alle Fragen zur Verfügung.

 

Die Gemeinde Reit im Winkl erhält erneut den Siegel zur Cybersicherheit

Als eine der ersten Kommunen in Bayern erreichte die Gemeinde Reit im Winkl bereits 2019 das Cybersicherheits-Siegel des Landesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI).
Behörden stehen massiv im Fokus der Cyberkriminellen. Eine funktionierende und sichere Informationstechnologie ist zur Lebensader der modernen Gesellschaft geworden.
Um der aktuellen Sicherheitslage gerecht zu werden und um die schrittweise Verbesserung der Informationssicherheit in Bayern weiter zu unterstützen, wurde das Siegel zu einer neuen Version 2.0 weiterentwickelt. So sind beispielsweise die Betrachtung von Homeoffice und des IT-Notfallmanagements mit eingeflossen.
Das Siegel soll bayerischen Kommunen eine Überprüfung ermöglichen, ob das von ihnen entwickelte Sicherheitskonzept den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Es dient auch als Nachweis des verantwortungsvollen Umgangs mit Daten gegenüber Bürgerinnen und Bürgern und der Wirtschaft.
Auch während der Pandemielage hat sich die Gemeinde Reit im Winkl nicht gescheut, Ihre Cybersicherheit kritisch zu hinterfragen und wichtige Überlegungen zur Sicherheit nicht ignoriert. Ähnlich einem TÜV-Siegel wurden alle Punkte „ohne Mängel“ bestanden.
Für diese herausragende Leistung erfolgte die Übergabe des Siegels 2.0 durch den Sicherheitsbeauftragten (ISB) der Kommunen, Claus Hofmann, an den Ersten Bürgermeister der Gemeinde Reit im Winkl, Herrn Schlechter.
Das neue Siegel 2.0 bestätigt den weiteren Ausbau der IT-Sicherheit für die Gemeinde Reit im Winkl.
Mit der Zeit etablieren sich die zu Beginn noch ungewohnten Vorgehensweisen. Ein Informationssicherheitsmanagement und damit auch die kontinuierliche Anpassung an veränderte Anforderungen wird damit gelebte Praxis!
Die Informationssicherheit ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung der Verwaltung
Mit dem Siegel in der Version 2.0 wird die Gemeinde Reit im Winkl dieser Anforderung gerecht. Claus Hofmann (ISB)

Ulrike Speicher ist als Quartiersmanagerin ab 1.9. für Sie da…

… als „Kümmerer“ und Anlaufstelle für alle Fragen der älteren Bevölkerung in Reit im Winkl. Als Quartiersmanagerin informiert und berät Ulrike Speicher rund um die Fragen des Älterwerdens vor Ort – auch Angehörige können bei Ihr Rat suchen. Sie nimmt Kontakt zu den Senioren auf und geht auf ihre Wünsche sowie Bedürfnisse ein. Außerdem unterstützt sie den Aufbau noch fehlender Angebote.
Grundlage für ein Quartierskonzept sind damit alle notwendigen Bausteine, die ältere Menschen benötigen, um möglichst unabhängig und selbstbestimmt leben zu können.
Diese sind im Wesentlichen:
•    Wohnen und Grundversorgung (u.a. Wohnberatung, Mobilität, Serviceleistungen)
•    Ortsnahe Unterstützung (z.B. Aufbau Nachbarschaftshilfe, Sicherung häuslicher Betreuung und Versorgung, Integration eines Stützpunktes eines ambulanten Pflegedienstes, Unterstützung beim Aufbau von Betreuungs- und Entlastungsangeboten, Initiieren von Verpflegungsmöglichkeiten)
•    Beratung und soziale Netzwerke (beispielsweise präventive Hausbesuche, Aufbau eines Nachbarschafts- bzw. Quartierstreffs, Begegnungs- und Bildungsangebote, Organisation von Hilfen)
Sie erreichen Ulrike Speicher unter der Telefonnummer 08640-80039 oder per Mail speicher@reitimwinkl.bayern.de und persönlich nach telefonischer Vereinbarung im Rathaus (Georg Weber Stüberl – Eingang Rathaus Rückseite).

„Betreuung Persönlich“ jetzt auch in Reit im Winkl

Die Gemeinde Reit im Winkl geht neue Wege, um die Versorgung von Senioren vor Ort sicherzustellen. Zusammen mit „Betreuung Persönlich“, einem Betreuungs- und Pflegdienst, der in Anlehnung an das innovative Buurtzorg-Modell (Buurtzorg bedeutet Nachbarschaftshilfe) arbeitet, bietet ein Team von qualifizierten Betreuungs- und Pflegekräften aus Reit im Winkl nun liebevolle häusliche Betreuung und Pflege für ältere Bürger aus Reit im Winkl und Umgebung.

Geschäftsführer Dr. Spieß beantwortet 10 Fragen zu dem Betreuungs- und Pflegedienst in Reit im Winkl

Weitere Informationen finden Sie unter https://betreuung-persoenlich.de/teams/team-reit-im-winkl/

 

Große Verdienste um den Sozialverband VdK

Besondere Ehrung für Rudi Pertl

Eine besondere Ehrung gab es für Rudi Pertl, den Ehrenvorsitzenden des VdK-Ortsverbands Reit im Winkl. VdK-Kreisvorsitzender Rudi Göbel und Kreisgeschäftsführer Bernhard Oberauer verliehen ihm in der Tourist-Info das Treueabzeichen des VdK Bayern in Gold für 50-jährige Mitgliedschaft. Für die Gemeinde gratulierte Zweiter Bürgermeister Max Weiß und für den VdK-Ortsverband Alois Hipper.
Trotz seiner schweren Behinderung durch Kinderlähmung habe Rudi Pertl immer eine starke Persönlichkeit gezeigt und den VdK-Ortsverband Reit im Winkl viele Jahre intensiv geprägt, um sich für vom Schicksal benachteiligte Menschen einzusetzen, sagte Rudi Göbel. Rudi Pertl war von 1980 bis 2010 Ortsvorsitzender und wurde nach seinem Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Für seine großen Verdienste erhielt er 2014 die silberne Ehrennadel des VdK Deutschland. In Würdigung seiner herausragenden Verdienste um den Sozialverband VdK Bayern übereichte Göbel an Pertl nun die Ehrennadel in Gold mit Urkunde für 50-jährige Mitgliedschaft.
Zugleich würdigte Göbel den Einsatz von Alois Hipper für den Ortsverband. Als einziger sei er nach der bedauerlichen Auflösung der Ortsvorstandschaft 2015 als „Kümmerer“ für Reit im Winkl übriggeblieben und sei ein unverzichtbarer Mitarbeiter. Für seinen Einsatz verlieh er Hipper die VdK-Ehrenurkunde für fünf Jahre Mitarbeit. Für alle Fragen rund um soziale Belange sei der VdK-Kreisverband mit dem hauptamtlichen Kreisgeschäftsführer Bernhard Oberauer jederzeit ansprechbar.
An den zweiten Bürgermeister Max Weiß richtete Göbel die Bitte, dass die Gemeinde dem VdK-Kreisverband Traunstein zur Seite stehe und ihm Persönlichkeiten nenne, die für eine Wiederbelebung des VdK-Ortsverband in Frage kämen. Weiß versprach dies und wies darauf hin, dass die sozialen Belange für die Gemeinde ein großes Anliegen seien und jetzt mit der Einrichtung eines ambulanten Pflegedienstes ein großer Fortschritt zu verzeichnen sei. Ein großes Verdienst habe dabei der Sozial- und Kulturausschuss des Gemeinderats. Er selbst blicke auch auf eine nutzbringende Zusammenarbeit in diesem mit Alois Hipper zurück. sh

Haus für Inobhutnahmestelle jetzt auch in Reit im Winkl

Ulrike Duda, die Leiterin der Inobhutnahmestelle „Litzelau“ in Oberwössen, ist jetzt bei ihrer Suche nach einem zweiten Haus dafür fündig geworden. Sie erwarb vor kurzem von den Bayerischen Staatsforsten das seit 13 Jahren leerstehende alte Forsthaus in Reit im Winkl an der Weitseestraße. Sie und ihre Stellvertreterin Viola Berger sowie der für die Hausleitung vorgesehene Mitarbeiter Peter Best stellten es jetzt Bürgermeister Matthias Schlechter und MdL Klaus Steiner vor.

Die Inobhutnahmestelle Litzelau sei eine private sozialpädagogische Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in privater Trägerschaft mit dem Schwerpunkt sofortiger vorläufiger Schutzmaßnahmen, sagte Ulrike Duda. „Wir machen es uns zur Aufgabe, in einem möglichst überschaubaren Zeitraum eine Schutzstelle für junge Menschen zu sein. Die Zeit in unserer Einrichtung in Litzelau und künftig auch in Reit im Winkl dient der umfangreichen Abklärung und der Entwicklung von individuell auf das Kind nächstfolgenden Lebensperspektiven.“

Sie und ihre Mitarbeiter führten die Gäste durch das Haus und gaben Auskunft über die geplante künftige Nutzung der einzelnen Räume. Nach der jetzt anstehenden grundlegenden Renovierung und Einrichtung hoffe sie, im Oktober oder November mit dem Betrieb beginnen zu können. In Litzelau seien neun Kinder im Alter von einem bis zu zehn Jahren untergebracht, für Reit im Winkl seien ebenfalls neun Kinder im Alter von acht bis 17 Jahren vorgesehen. Die durchschnittliche stationäre Verweildauer der Kinder betrage drei Monate. Wie derzeit in Oberwössen seien auch in Reit im Winkl zehn Mitarbeiter für die Betreuung geplant.

Der Traunsteiner Stimmkreisabgeordnete im Landtag, Klaus Steiner (CSU), bezeichnete die Inhobhutnahmestelle als äußerst wichtige und nützliche Einrichtung. Auch hier im ländlichen Raum gebe es soziale Brennpunkte, wo Kinder und Jugendliche dringend auf Hilfe von außen angewiesen sind und zeitweise in Obhut genommen müssen. Als forstpolitischer Sprecher seiner Fraktion im Landtag und Beirat der Bayerischen Staatsforsten habe er auf die Bitte von Ulrike Duda hin gerne Kontakt mit diesen aufgenommen und die Vermittlung für den Verkauf des ehemaligen Forsthauses übernommen.

Wie Steiner bedankte sich auch Bürgermeister Matthias Schlechter bei Frau Duda und ihren Mitarbeitern für ihren überaus wertvollen Dienst an hilfebedürftigen Kindern und ihren Familien. Für Reit im Winkl sei es von unschätzbarem Wert, ein solch nützliches Haus im Ort zu haben. sh

Ein wertvoller Handlungsleitfaden zur Ortsgestaltung

Ausstellungseröffnung zum ISEK im Kurpark

„Wir haben in den vergangenen zwei Jahren aktiv in Reit im Winkl mit Bürgern, Gemeinderat und Verwaltung gearbeitet und jetzt mit dem integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept einen zusammenfassenden Handlungsleitfaden erstellt.“ Dies sagte die Stadtplanerin Vanessa Dörges vom Büro Schirmer Architekten + Stadtplaner aus Würzburg/München bei der Ausstellungseröffnung zu diesem ISEK im Kurpark.
Bürgermeister Matthias Schlechter erinnerte an die erste Zusammenkunft mit dem Büro Schirmer in Form eines gemeinsamen Spaziergangs einer kleinen Gruppe des Gemeinderats durch den Ort im September 2019. Im darauffolgenden Dezember habe im Festsaal die Auftaktveranstaltung für dieses ISEK in Form einer Bürgerwerkstatt stattgefunden. Die Besucher hätten dabei aktiv von ihrem Mitspracherecht Gebrauch gemacht.
Es habe gemündet in einer Lenkungsgruppe, bestehend aus Gemeinderat, Verwaltung und Büro Schirmer. Stärken, Schwächen und Verbesserungsmöglichkeiten seien von dieser dann eingehend erörtert worden. Das Ergebnis in Form des ISEK werde bei dieser Ausstellung vorgestellt, diese sei dann auch bis einschließlich Freitag, 30. Juli, im Rathaus während der allgemeinen Öffnungszeiten zu sehen.
„Das ISEK ist ein wertvoller Handlungsleitfaden als Grundlage für die Förderung von Maßnahmen zur Ortsgestaltung in Reit im Winkl für die nächsten zehn bis 15 Jahre“, sagte Bürgermeister Schlechter. Der nächste Schritt sei jetzt der Beschluss einer Sanierungssatzung durch den Gemeinderat. Er bedankte sich beim Büro Schirmer für sein erfolgreiches Engagement und bei den ihre Ideen einbringenden Bürgern.
Stadtplanerin Vanessa Dörges sprach ebenfalls von einer sehr guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde und bedankte sich für den erteilten Auftrag zur Erstellung des ISEK. Sie wies auf die zehn vorhandenen Stellwände bei dieser Ausstellungseröffnung hin, zu denen sie im Anschluss gerne für Auskünfte bereit sei. Die Besucher regte sie dazu an, sich in das aufliegende Gästebuch einzutragen und dabei die Möglichkeit für einen Kommentar zur Ausstellung zu nutzen.
Der Trachtenverein „Dö Koasawinkla“ sorgte mit Getränken und Grillfleischsemmeln für das leibliche Wohl der Besucher.

Die Onlineausstellung finden Sie unter diesem Link: https://nextcloud.schirmer-stadtplanung.de/index.php/s/NzJmtDy8PJagYNo

Nach langjährigem Dienst für den Ort

Bürgermeister verabschiedete Dr. Matthias Schinkel

Mit einem großen Dank verabschiedete Bürgermeister Matthias Schlechter im Rathaus den langjährigen Reit im Winkler Arzt Dr. Matthias Schinkel. Dieser hatte am 1. Oktober 1982 im Haus Clerico die Praxis von seinem Vorgänger Dr. Ulrich Knapp übernommen und übergab jetzt am 1. April sein Amt in der Facharztpraxis zusammen mit Dr. Thomas Behr an seine Nachfolgerin Dr. Nicole Fahrngruber.
Bürgermeister Schlechter würdigte auch die vielen neben seiner Arztpraxis ausgeübten Tätigkeiten von Dr. Schinkel. So war dieser seit 1982 auch Kolonnenarzt beim BRK, Vereinsarzt beim Wintersportverein Reit im Winkl und übte bis 1987 zusätzlich die Notarzttätigkeit aus. Lange Jahre nahm er auch alle Vorsorgeuntersuchungen für Kinder vor. Schinkel würdigte rückblickend auch die außerordentlich gute Zusammenarbeit mit dem langjährigen Reit im Winkler Pfarrer Edmund Bargon.
„Für den intensiven 39 Jahre langen Dienst für den Ort und für die ganze Bevölkerung spreche ich Dr. Schinkel den großen Dank der Gemeinde aus“, sagte Bürgermeister Matthias Schlechter und verabschiedete ihn mit den besten Wünschen für die Zukunft. Dabei sei er immer offen gewesen für ein menschliches Gespräch und die persönliche hausärztliche Betreuung. Er habe viele Notfallsituationen bewältigt und sei stets Tag und Nacht erreichbar gewesen. sh

1.500-Euro-Spende als Dankeschön an das BRK

Für den Betrieb des Testzentrums am Festsaal in Reit im Winkl wollten sie sich bedanken: Heinz Ritzer, Geschäftsführer von Halton (links) mit einer Spende über 1.000 Euro und Reit im Winkls Bürgermeister Matthias Schlechter mit 500 Euro (rechts). Der Kreisverband Traunstein des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) hatte von Mitte März bis Ende Juni diesen Jahres an die 2.000 Tests in Reit im Winkl abgenommen. Dies erleichterte vor allem vielen Pendlern der Reit im Winkler Firma Halton als größten Arbeitgeber im Ort mit knapp 170 Mitarbeitern die täglichen Mühen des Testens.

Ritzer und Schlechter waren sich schnell einig, mit einer Spende ihre Wertschätzung für die Arbeit der Rotkreuzler zu zeigen – zur Freunde von BRK-Kreisgeschäftsführer Andreas Richter (Zweiter von links) und Thorsten Brandstätter, Leiter Zentrale Dienste beim BRK (Zweiter von rechts).

Text: Siemers

Innenentwicklung in den Achental-Gemeinden schreitet weiter voran

Im Rahmen der Sondersitzung der Bürgermeister und der Geschäftsleitung der neun Ökomodell Achental Gemeinden gab es neue Impulse zur Weiterentwicklung des Innenentwicklungskonzepts „Innen satt Außen“.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des Ökomodell Achental e.V.

Ehrung und Verabschiedung von Stefan Bichl

nach 38 Jahren als Feldgeschworener

Stefan Bichl war seit Juli 1983 insgesamt 38 Jahre als Feldgeschworener im Ehrenamt für die Gemeinde Reit im Winkl tätig. Der Leiter Steff war jederzeit griffbereit und immer zuverlässig zur Stelle. Erster Bürgermeister Schlechter bedankte sich bei ihm für die geleistete Arbeit mit einem Geschenkkorb und wünscht ihm Gesundheit und Alles Gute für die Zukunft.

Mehr aus dem Bereich Aktuelles

Blick auf Reit im Winkl
© Stockklauser

Aktuelles und Kontakt

aus dem Rathaus Reit im Winkl

Mehr erfahren

Amtliche Bekanntmachungen

aus dem Rathaus Reit im Winkl

Mehr erfahren
© Willfert

Baustellen und Sperrungen

Längerfristige Verkehrs-Beeinträchtigungen

Mehr erfahren
Blick auf Reit im Winkl im Frühling
© Stockklauser

Projekte zur Orts-Entwicklung

Von Hochwasserschutz bis Städtebauförderung

Mehr erfahren