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Gletschermühlenfeld

Zeugen längst vergangener Zeit. In 5 Gehminuten von der Tourist- Information zu erreichen.

Unter einer dünnen Schicht von Randmoränen wurde in den Jahren 1984 und 1985 die heute sichtbare Gesteinsformation, ein Gletschermühlenfeld freigelegt.

Karren sind rinnig - klüftige Gebilde. Ihre Ausformung geht vorwiegend auf chemische Lösungstätigkeit abrinnender Niederschläge zurück. Das Karrensystem wurde vor der Würmeiszeit, vor 50.000 - 60.000 Jahren ausgeformt. Bei dem Reit im Winkler Karrenfeld handelt es sich um ein System aus Kluftkarren mit teilweise noch erkennbaren Rinnenkarren, die aber von Boden- und Vegetationseinflüssen zu Rundkarren erweitert wurden.

Gegen Ende der Würmeiszeit vor etwa 10.000 - 20.000 Jahren wurde das bereits bestehende Karrenfeld duch das durchströmende Eis des Achengletschers einer weiteren Überformung unterzogen: Unter dem Eis wurde es durch Schmelzwasser des Gletschers zu einem sog. Gletschermühlenfeld erweitert. So fallen an die Kluftrichtungen gebundene, mehr oder weniger kreisrunde Höhlungen, sog. Strudellöcher oder Strudeltöpfe, hauptsächlich ins Auge. Deren Entstehung geht auf starke Drehbewegung des Schmelzwassers zurück. wobei sich oft noch der Mahlstein am Grunde des Loches finden lässt.